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Vorarlberg bringt Elektroauto-Carsharing an die Bahnhöfe

Der Fahrplanwechsel des Vorarlberger Verkehrsverbundes (VVV) bringt nicht „nur“ positive Frequenzänderungen im öffentlichen Verkehr, sondern auch ein neues Carsharing-Angebot nach Vorarlberg. An den vier größten Bahnhöfen des Landes – Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz – sowie im Quartier „In der Wirke“ in Hard sind fortan Elektroautos stationiert, die im Rahmen eines Carsharing-Modells für jede und jeden Interessierten nutzbar sind. Ziel ist es, das Angebot des öffentlichen Verkehrs zu ergänzen und dadurch noch attraktiver zu machen.

Angebot für Erstanwender
„Für unsere ‚Early Adopter‘ verzichten wir in den ersten drei Monaten komplett auf die Kilometerpauschale“, macht der stellvertretende Obmann von Caruso, Christian Steger-Vonmetz, den Umstieg schmackhaft. Das bedeutet konkret: „Sie fahren als Mitglied um lediglich zwei Euro die Stunde mit unbegrenzten Kilometern.“ Wie? Auf www.carusocarsharing.com registrieren, Wagen reservieren, Zugangskarte bei den Mobilpunkten des VVV abholen – und einsteigen. „Einfach mit dem Auto fahren, wenn man es braucht, ohne es besitzen zu müssen – das ist praktisch, umweltschonend und günstig“, bringt Steger-Vonmetz die Vorteile auf den Punkt. Und Landesrat Johannes Rauch ergänzt: „Das Angebot von Caruso ist eine perfekte Ergänzung des ohnehin schon attraktiven Fahrplans des Schienen- und des öffentlichen Personennahverkehrs.“

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Sie fahren mit Wind und Sonne

Neugier, ein bisschen Mut und Pioniergeist gehören schon dazu, um zu 100 Prozent auf elektrische Mobilität zu setzen. Neuland, das erkundet werden will und auf das man sich erst einmal einstellen muss. Familie Schneeweis hat vor sieben Jahren den Schritt hin zu alternativer Mobilität gewagt: Heute bewegt sich die Familie klimaneutral mit zertifiziertem Ökostrom – leise, sauber, umweltgerecht und fair.

Damit sind die fünf Schneeweis, die bald zu sechst unterwegs sein werden, echte Pioniere. Für Mutter Tanja, promovierte Biologin, und Vater Timo ist es selbstverständlich, den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Die Elektromobilität ist da nur ein Faktor unter vielen, den die Familie aktiv lebt. Timo Schneeweis, hat das Thema Nachhaltigkeit sogar zur Maxime in seinen Unternehmen erhoben. Auch die drei Kinder sind sensibilisiert und interessieren sich für die Zusammenhänge: „Die Kinder fragen immer wieder nach. Z.B. warum wir elektrisch fahren“, so Timo Schneeweis. „Dann antworten wir, weil es ein Teil der Lösung des Klimawandels ist. Für unsere Kinder (Marie, 6 Jahre, Carla, 4 Jahre und Phil 2 Jahre) bedeutet das, dass wir die Eisbären retten.“

„Angefangen hat alles mit einem Erdgas-Van, der schließlich auch Biogas getankt hat“, so Timo Schneeweis. Der Van ist inzwischen einem umgebauten VW-Bus T5 gewichen: Das neue Familienauto fährt 100 Prozent elektrisch – mit einer Reichweite von bis zu 210 Kilometern. Dann muss nachgeladen werden. Die Urlaube der Familie orientieren sich längst am Reichweitenprofil des T5. So ist das Allgäu zum familiären Lieblingsziel geworden. Nicht nur wegen Landschaft, Natur und Leute, sondern auch, weil dort die Infrastruktur für Ladestationen gut ausgebaut ist. „Aber Strom tanken kann man eigentlich überall, jede Haushaltsdose kann angezapft werden“, so der e-mobile Familienvater. Lustige Erlebnisse gibt’s gratis dazu: „Als wir im Bio-Hotel Mohren in Limpach nach einer „roten Stromdose“ gefragt haben, bekamen wir zur Antwort: Ja, haben wir im Keller für unsere Abfallpresse. Aber zum Tanken hat die noch niemand benutzt.“

Zum familiären und unternehmerischen Fuhrpark gehören außerdem zwei kleine Flitzer: ein Renault Twizy und das elektrische Moped Elmoto HR-2. Beide ideal für den Stadtverkehr. Und weil geteiltes Gut intensiver genutzt wird, also nachhaltiger ist, hat sich die Familie auch voll und ganz dem Sharing-Gedanken verschrieben: „Viele Menschen haben noch Berührungsängste mit der Elektromobilität. Mit unserem Elektro-Car-Sharing wollen wir diese Schwelle abbauen“, so Tanja Schneeweis. Überhaupt geraten die Eltern Schneeweis ins Schwärmen, wenn Sie von den Vorteilen der Elektromobilität erzählen: kostenfreie Parkplätze in Konstanz, geringe Verbrauchs- und Wartungskosten, keine Steuer und quasi keine Lärmbelästigung. Nur in einem Punkt sei noch nachzubessern: „Es bräuchte noch mehr Strom-Tankstellen und Schnellladesäulen. Hier könnten die Stadtwerke der Region den Wandel nachhaltig fördern, damit noch mehr Menschen auf E-Mobilität setzen“, so der Appell von Timo Schneeweis.

Fragen rund um das Thema Elektromobilität beantwortet Timo Schneeweis gerne unter: Tel. +49 (0)7531 89 262 712

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Pressekontakt:

Seenovation UG (haftungsbeschränkt)
Lohnerhofstr. 2
78467 Konstanz

Timo Schneeweis
Telefon: +49 (0)7531 892 262 712
Fax: +49 (0)7531 892 262 719
E-Mail: [email protected].de

Der Artikel erschien in der Sonderveröffentlichung der Stadt Konstanz zur ZukunftsWerkStadt 2015 im Südkurier am 11. März 2015 : Südkurier Sonderbeilage Stadtplan Zukunft 2015
Datenblatt:  VW T5 elektro

Elektrofahrzeug laden in Konstanz

Elektrofahrzeuge sieht man immer mehr auf den Straßen rund um den Bodensee. Auch in Konstanz können Elektrofahrer ihr eFahrzeug kostenfrei aufladen.

Zum einen stellen die Stadtwerke Konstanz eine Typ2/Schuko-Ladestation zur Verfügung. Ebenso wie die Insel Mainau und zwei Parkhäuser, eines in der Innenstadt.

Die dienstälteste Solartankstelle steht hingegen bei der SUNNY solartechnik GmbH, diese existiert schon seit 1993!

Seit diesem Jahr ist ausserdem im Industriegebiet Oberlohn eine Typ2-Tankstelle (2x 11 kW) bei der A. Gradmann Handels GmbH in Betrieb. Auch diese wird mit eigenerzeugtem Solarstrom (plus netzgespeister Ökostrom) betrieben.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller Elektrotankstellen in Konstanz.

Laden am übrigen Bodensee

Darüberhinaus haben wir eine Übersicht aller Ladeanbieter und die Zugangsmöglichkeiten erstellt: Ladeanbieter am Bodensee

Be electrified!

Nissan startet Leaf-Botschafterprogramm und Freistrom für alle

In Verbindung mit dem Start der Kampagne ,,Deutschlandweit kostenlos Strom laden hat Nissan heute ein neues Botschafterprogramm für seinen Elektrowagenbestseller Leaf bekanntgegeben. Das Angebot für den Stromer richtet sich speziell an Zwei-Wagen-Haushalte und Berufspendler. Die monatlichen Leasing- und Finanzierungsraten von 249 Euro gelten für einen Leaf in Visia-Ausstattung inklusive Batterie. Das Angebot hat eine Laufzeit von 48 Monaten oder 10 000 Kilometern pro Jahr bei einem Zinssatz von 3,99 Prozent ohne Anzahlung. Bei Bestellung eines Leaf in den Ausstattungen Acenta oder Tekna steigt die Aktionsrate bei ansonsten identischen Rahmenbedingungen auf 288 beziehungsweise 320 Euro monatlich.

Zweckmäßigerweise sollten die neuen Nissan-Botschafter zum Aufladen ihres Leaf über eigene Stellplätze sowie Lademöglichkeiten in der Garage und/oder am Arbeitsplatz verfügen. Der Stromer kann am einfachsten mit Wechselstrom über ein sechs Meter langes Kabel und einen handelsüblichen Schukostecker geladen werden. Der komplette Ladevorgang der vollständig entleerten Lithiumionen-Batterie über eine 220-Volt-Steckdose dauert zehn Stunden; über eine hauseigene Ladestation (Wallbox) geht es zwei bis sechs Stunden schneller. An einer der europaweit über 1100 Schnellladestationen mit Chademo-Anschluss lässt sich die Batterie in nur 30 Minuten von Null auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen.

Ab dem 3. Oktober eröffnet der weltgrößte Anbieter von 100 Prozent elektrisch betriebenen Elektrofahrzeugen jedem Besitzer eines Zero-Emission-Fahrzeugs die Möglichkeit, sein eFahrzeug deutschlandweit und kostenlos aufzuladen. Und zwar so oft und so viel er will. Von der Offerte ,,Deutschlandweit kostenlos Strom laden profitieren nicht nur Halter eines Nissan Leaf oder e-NV200, sondern auch Fahrer von Fremdfabrikaten. Zur Verfügung stehen – je nach Nissan-Händlerbetrieb – Ladestationen vom Typ 2, DC-Schnellladesäulen mit Chademo-Schnittstelle und/oder Schuko-Steckdosen. Bedingungen für die Stromtankstellen-Nutzer: Sie dürfen u.a. den Parkplatz an der Ladestation nicht dauerhaft blockieren und müssen die Öffnungszeiten des Betriebes beachten. (ampnet/nic, Foto: Auto-Medienportal.Net/Nissan)

Elektroauto-Sharing von Mobility ab sofort dauerhaft zum Economy-Preis

Ab sofort gelten neue Preise für die Elektro-Kategorie. Die Renault Zoes können nun zu günstigen Economy-Preisen gefahren werden. Mobility verlangt nur noch CHF 2,80 für Tagesstunden, CHF 0,80 für Nachtstunden und CHF 0,64 pro Kilometer.

Die Mobility-Standorte mit Elektoautos in der Bodensee-Region sind in St. Gallen und in Winterthur.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

 

Auf der A9 freie Fahrt für Elektroautos

Ab diesem Donnerstag können in einem Modellversuch auf der A 9 zwischen Leipzig und München alle Elektroautos kostenlos Strom tanken. Das Modellprojekt soll Elektromobilität fördern, wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet.

Mit einem neuen Modellprojekt will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Elektromobilität fördern. Von diesem Donnerstag an können Fahrer von Elektroautos erstmals auf der Autobahn A 9 zwischen München und Leipzig fahren, ohne sich Sorgen darüber machen zu müssen, ob ihre Batterie lang genug hält. Mithilfe von acht neuen Schnellladestationen entlang der 430 Kilometer langen Strecke können die Autos jeweils innerhalb von weniger als einer halben Stunde für die nächste Etappe aufgeladen werden.

Weitere Informationen: